Schokoladen-Fondue

Schokofondue

Schokoladenfondue gehört wohl zu den geselligsten und schmackhaftesten Desserts, die man zubereiten kann. Es ist kinderleicht in der Handhabung und kann Dank der vielen möglichen Kombination an unterschiedlichen Schokoladen und verschiedensten Beilagen immer neu varriert werden. Auch klassisch serviert ist es immer wieder ein voller Genuss. Anlässe gibt es viele- ob zu zweit auf der Couch, auf einer Party, am Ende eines Menüs oder aber auf einem Kindergeburtstag. Schokoladenfondue passt immer und überall und lässt Augen strahlen. Lesen Sie im Folgenden, wie man ein gelungenes Fondue zubereitet, welche Zutaten möglich sind und welche Töpfe sich eignen.

Die Themen auf dieser Seite:

Welche Schokolade kann verwendet werden?

Für ein leckeres Schokoladenfondue kann man eigentlich jede Schokolade einschmelzen. Hervorragend eignet sich nachtürlich fertige Fondueschokolade. Sie entwickelt eine angenehme Konsistenz, brennt weniger schnell an und ist schon entsprechend gewürzt bzw. verfeinert.

Das Einschmelzen von herkömmlicher Schokolade ist natürlich auch möglich. Ob weiß, Vollmilch oder Zartbitter - es ist alles erlaubt. Sie können die unterschiedlichen Sorten auch mischen, um Ihre eigenen Vorstellungen zu erfüllen und den von Ihnen gewünschten Kakaoanteil zu erreichen.

Probieren Sie doch mal was Neues. Wie wäre es mit einer Sorte mit feinen Nüssen, Karamel oder Krokant? Im Gegensatz zum Schokobrunnen sind beim Fondue nämlich auch kleine Stückchen erlaubt. Schmackhaft ist auch Kinderschokolade oder Nougat. Oder Sie gönnen sich eine exquisite Edelschokolade. Übrigens darf der übrig gebliebene Osterhase und Weihnachtsmann ebenfalls mit in den Fonduetopf. Denkbar ist auch der Gebrauch von Kuvertüre. Diese muss allerdings mit Hilfe von geschmacklich neutralem Speiseöl fließfähig gemacht werden und ist weniger beliebt als "echte" Schokolade. Auf Blockschokolade sollte möglichst nicht zurückgegriffen werden. Sie weist eine vergleichsweise geringere Qualität und einen niedrigeren Fettgehalt auf.

Grundrezept und Variationen


Schokolade gehackt für Schokofondue

Falls Sie keine fertige Fondueschokolade verwenden möchten, können Sie die Zutaten auch selber mischen.

Den meisten Fondue-Liebhabern ist die Kombination von Vollmilch- oder gar weißer Schokolade mit Früchten zu süß. Daher empfehlen wir den Griff zur Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil ab 70%. Um die Süße etwas rauszunehmen wird die Vollmilch- und die dunkle Schokolade zu gleichen Teilen vermischt. Wer es noch weniger süß mag, kann sie auch pur verwenden.

Um ein besonderes Aroma rauszukitzeln, empfehlen wir folgendes Rezept, welches beliebig verändert bzw. erweitert werden kann:

Grundrezept für 4 Personen:

  • 200g Schokolade (je 50:50 Vollmilch- und Zartbitterschokolade)
  • 200 Mililiter Milch (etwas cremiger: Schlagsahne)
  • 60 Gramm gehackte Mandeln
  • 2 Esslöffel Honig
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1 Prise Salz

Um dem Grundrezept eine leicht andere Note zu verpassen, kann beispielsweise ein Esslöffel Instantkaffee hinzugefügt werden. Praktischer Nebeneffekt - es wirkt belebend und hält wach, nicht das schlechteste wenn es ein langer Abend werden soll. Zusätzliches Aroma bringen alternativ auch ein Schuss Amaretto oder Rum.

Mögen Sie es etwas feuriger? Dann probieren Sie doch mal folgende Variante: Waschen Sie eine Chilischote gründlich, stechen Sie mit einem Messer mehrmals in sie hinein und legen Sie die Schote in die Kakaomasse. Wenn Sie es noch pikanter möchten, so halbieren Sie die Chili längs und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Tragen Sie beim Schneiden Haushaltshandschuhe, um zu vermeiden, dass im Nachhinein versehentlich Schärfe ins Auge kommt.

Wenn Sie die Schokolade etwas sämiger möchten, empfiehlt es sich die Milch zur Hälfte oder ganz durch Schlagsahne zu ersetzen.

Einen besonderen Genuss bietet das Nougatfondue. Anstatt der 200g Schokolade werden 200g Nougat geschmolzen. Die restlichen Zutaten des Rezepts bleiben dabei gleich.

Ein besonderer Genuss: weißes Schokoladenfondue. Nehmen Sie statt der Vollmilch- und Zartbitterschokolade einfach weiße Schokolade. Lassen Sie Honig und Kakaopulver weg und fügen Sie stattdessen vier Esslöffel Kokosraspel hinzu. Schmeckt fast wie Raffaelo - paradiesisch.

Zubereitung


Schokofondue Zubereitung

Erhitzen Sie die Milch bzw. die Sahne in einem Wasserbad in einem Topf auf dem Herd. Wenn sie warm ist fügen Sie die zerkleinerte Schokolade hinzu und schmelzen diese. Verrühren Sie beide Zutaten, damit eine sämige, homogene Masse entsteht. Anschließend bitte noch die gehackten Mandeln, den Honig, das Kakaopulver und die Prise Salz dazugeben. Es ist davon abzuraten, die Schokolade direkt im Topf zu erhitzen, da dort die Gefahr höher ist, dass die Schokolade zu köcheln anfängt. Dies ist dringend zu vermeiden, da sie sonst bitter wird.

Sollte die Schokolade nach Ihrem Geschmack noch etwas zu zähflüssig sein, kann man etwas Sahne, Milch oder geschmacksneutrales Öl beimischen. Das ist aber eher selten der Fall.

Nachdem die Schokolade geschmolzen ist und die Masse die richtige Konsistenz hat, diese bitte in einen Fonduetopf geben. Hier empfiehlt sich Keramik oder Porzellan, da sie Wärme langsamer leiten und die Schokolade weniger schnell anbrennen lassen. Praktisch ist auch ein Elektrofondue, da man die Hitze hier feinjustieren kann. Bitte stellen Sie die Temperatur auf knapp unter 40 Grad ein.

Die Schokocreme kann allerdings auch in ein Stövchen oder in kleine Schokofonduetassen umgefüllt werden. Beides wird mit Hilfe von Teelichtern betrieben und gibt gerade genug Wärme ab, dass die süße Masse flüssig bleibt. Achten Sie darauf, dass die Schokoladencreme stets in Bewegung ist und nicht anbrennt. Von einem klassischen Rechaud mit Brennpaste sollte abgesehen werden, denn die Mischung kann hier schnell anbrennen und bitter werden.

Jetzt werden nur noch spezielle Fonduegabeln benötigt. Da sie einen längeren Stil haben, sind sie, insbesondere wenn man mit mehreren Personen an einem Tisch sitzt, sehr praktisch. Sie können aber auch auf klassische Gabeln zurückgreifen.

Die Gabeln mit mundgerechtem, gewaschenem Obst bespicken und in die warme braune Creme tunken -hmmmnnnn- guten Appetit!!

Welche Beilagen eignen sich?


Früchte Schokofondue

Grundsätzlich darf in die flüssige Schokoladencreme getaucht werden, was schmeckt! Es eignen sich Früchte, Marshmallow und unterschiedliche Kekse. Für vier Personen sollten Sie ca. 500g Früchte, 100g Marshmallow und 200g Kekse einkaufen. Je nach Belieben kann die eine Zutat durch die andere ersetzt werden.

Bitte bereiten Sie die Leckereinen in mundgerechte Stücke vor.

Zu den Früchten: Auch hier kann serviert werden was gefällt. Die umweltbewusstere Variante ist das Aussuchen von regionaler und saisonaler Ware. Wenn Sie es etwas ausgefallener möchten, so könnten Sie das Obst nach einem bestimmten Thema aussuchen. Soll es europäisch sein, sind Birnen, Trauben, Erdbeeren und Kirschen ein Genuss. Wenn Sie es etwas exotischer möchten, bieten sich Kiwi, Banane, Sternfrucht, frische Feigen, Physalis und Ananas an. Sie können das Obst auch farblich auswählen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem orangenen Motto? Dann bitte Mango, Mandarine, Orange, Aprikose und Pfirsich servieren.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte schön reif sind, so sind sie noch um einiges aromatischer.

Übrigens ist es auch möglich, Trockenobst in die flüssige Süßigkeit zu tunken. Erlaubt ist, was gefällt.


Toppings

Um die in noch nicht ganz fester Schokolade gehüllten Früchte oder Bisquits zusätzlich aufzuhübschen, können diese noch in unterschiedliche Toppings gewälzt werden. Denkbar ist alles was schmeckt und klein genug ist. Wie wäre es mit Kokosflocken, gehackten Mandeln, Pistazien oder Haselnüssen? Oder soll es etwas süßer sein? Dann sind bunte Streusel und Krokant definitiv ein Versuch wert.

Die Toppings sind nicht nur geschmacklich eine Krönung, sie machen auch optisch jede Menge her!


Candy Toppings


Rezepte

Neben den bereits vorgestellten Möglichkeiten für die Zubereitung, haben wir Ihnen noch zusätzlich einige Rezepte zusammengstellt, die Sie ebenfalls inspirieren können.

Erlesene Weine
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