1. Zubereitung im Pfännchen

Raclettekäse fließt vom Pfännchen

Vorbereitung des Käses

Wir empfehlen Ihnen den Kauf von Schweizer Raclettekäse. Dieser ist sehr aromatisch und besitzt hervorragende Schmelzeigenschaften. Wenn er nicht bereits vorgeschnitten ist, schneiden Sie den Käse aus dem Stück in pfännchengerechte Portionen. Achten Sie darauf, dass die Scheiben gleichdick sind. Am besten Sie benutzen hierfür einen Allzweck-Schneider mit Käse-Einstellung, dann läuft das Schneideblatt mit geringerer Geschwindigkeit und der Käse platzt nicht auf.

Bitte schneiden Sie die Rinde der fertigen Scheiben nicht ab. Raclettekäse aus der Schweiz wird ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe oder Schutzhüllen aus Paraffin hergestellt. Daher kann man den Rand beim Schweizer Käse genüßlich verzehren. In der Schweiz gilt er als Delikatesse, weil er so schön kräftig ist. Abgeschnitten und zuoberst auf dem Pfännchen, backt er richtig kross.

Zutaten

Raclette ist nicht nur schnell und einfach in der Zubereitung, es lässt sich auch stets neu variieren. Im Gegensatz zum klassischen Raclette bietet Ihnen die Zubereitung mit einem Pfännchen-Grill die Möglichkeit, unterschiedlichste Zutaten zu braten und zu garen. Vorstellbar sind Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Damit sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Frei nach Belieben und eigenem Geschmack kann der Käse individuell mit vielen verschiedenen Leckerbissen kombiniert und so viele herrliche Rezepte ausprobiert werden. Durch die Zusammenstellung verschiedener Zutaten kann jedes Raclette zu einem neuen kulinarischen Erlebnis werden. Wir haben für Sie die wohl beliebtesten Raclette-Zutaten und Raclette-Rezepte gesammelt und hoffen, dass Sie viele Anregungen und Ideen erhalten.

Raclette wird übrigens auch in der warmen Jahreszeit immer beliebter - begleitet von frischem Salat oder Gemüse, z.B Pilze, Frühlingszwiebeln oder Spinat. Aber auch der frisch geschmolzener Käse auf Burgern ist ein Highlight. Ihrer Fantasie sind auch im Sommer keine Grenzen gesetzt!

Zubereitung der Raclette

In vielen Familien- und Freundeskreisen ist das Raclettieren sehr beliebt. Es passt immer und überall und ist einfach und schnell in der Zubereitung.

Kochen Sie Kartoffeln und hartes Gemüse, wie Karotten, Zuckerschoten, Kürbis und Fenchel vor, ansonsten können die Wartezeiten am Pfännchengerät unangenehm lang werden. Weiches Gemüse wie bspw. Paprika, Zucchini, Gurken, Pilze, Tomaten oder Auberginen müssen nicht vorab gedünstet werden.

Nachdem Sie diese Vorbereitungen getroffen haben, einfach das Gerät in die Mitte des Tisches stellen und den Tisch eindecken. Anschließend den Käse, eine Pfeffermühle, den Fisch und das Fleisch, sowie die Beilagen drum herum aufbauen - fertig!

Wenn sich alle Gäste um den Tisch versammelt haben und das Gerät heiß genug ist, kann es losgehen: Bestücken Sie Ihr Pfännchen mit den gewünschten Zutaten und legen Sie eine Scheibe Raclettekäse darüber. Anschließend kann es ab in den Raclettegrill.

Parallel können Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse auf der Stein- bzw. Grillplatte bruzzeln. Wenn dieses bereits im Vorhinein in eine klassische Öl-Gewürz Marinade eingelegt wurde, benötigen Sie beim Grillen auf der Platte kein zusätzliches Öl und keine weiteren Gewürze mehr.

Nach wenigen Minuten ist der Käse in den Pfännchen zerlaufen und schlägt kleine Blasen. Das Pfännchen kann nun aus dem Grill genommen werden. Mit einem Raclette-Spachtel schieben Sie den Inhalt auf Ihren Teller. Um die Antihaftbeschichtung der Pfännchen und der Grillplatte nicht zu beschädigen und alle festgeklebten Speisen vollständig zu entfernen, sind die Holz- oder Kunstoff-Spachtel eine große Erleichterung.

Raclette schmeckt am besten heiß. Deshalb gehört es zum Ritual, dass Sie sofort zu Essen beginnen und nicht warten, bis die Pfännchen der anderen Gäste fertig sind. Um die Pfännchen sicher abzustellen, empfehlen wir Ihnen Untersetzer aus Holz oder Silikon. Damit bleiben Tischdecke- und platte heile.

Und nun kann es wieder von vorne losgehen. Belegen sie Ihr Pfännchen nach Lust und Laune und probieren Sie neue Kombinationen aus. Wir wünschen guten Appetit!


2. Die klassische, traditionelle Zubereitung

klassische Raclette-Zubereitung

Vorbereitung des Käses

In der Regel kann im Handel Raclettekäse in der gewünschten Portionierung (halbe oder viertel-Laibe) und mit gereinigter Rinde gekauft werden. Falls nicht,

  • schneiden Sie den Käse in einen halben oder viertel-Laib, und
  • reinigen Sie den Käse, indem Sie die oberste, braun-rötliche Schicht der Rinde mit einem Messer abschaben.

Heizen Sie das Raclettegerät etwa 5 Minuten auf und legen Sie dann das vorbereitete Käsestück in die Halterung.

Zubereitung der Raclette

Lassen Sie den Käse unter der Heizfläche des Ofens brutzeln bis die Schnittfläche den gewünschten Zustand erreicht: Leicht geschmolzen für ein kleineres und feineres Raclette oder stärker gegrillt für ein grösseres Raclette mit Röstaroma. Drehen Sie den Käselaib von der Heizfläche weg, kippen Sie den Käsehalter mit der linken Hand und streichen Sie mit der rechten Hand die Raclette auf den Teller. Verwenden Sie dafür die glatte Seite eines Raclettemessers und üben Sie beim Streichen nur leichten Druck aus.

Nach jeweils etwa 3-4 Portionen bleibt an den Rändern der Schnittfläche eine knusprige Rinde. Schneiden Sie diese mit der gezackten Seite eines Raclettemessers ab und servieren Sie sie zusammen mit dem abgestrichenen Käse. Diese Art von Raclette nennt man "religieuse" und schmeckt wunderbar.

Raclette schmeckt am besten heiß. Deshalb gehört es zum klassischen Ritual, dass die bediente Person sofort zu essen beginnt und nicht wartet, bis alle anderen bedient sind.

Zutaten

Klassischerweise reicht man zum traditionellen Raclette Pellkartoffeln, Essiggurken und Silberzwiebeln. Den Käse selbst würzt man vorzugsweise mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Der kulinarischen Phantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt: In Essig Eingelegtes (Pilze, Gemüse) und diverse Würzmischungen (z.B. Kräuter) eignen sich ebenso.

Sobald eine grössere Tafelrunde sich zum Raclette versammelt, sind Wartezeiten am Anfang und zwischen den Portionen unvermeidlich. Stellen Sie deshalb etwas Trockenfleisch, Hauswurst oder Rohschinken bereit und reichen Sie dazu Schwarzbrot (z.B. Walliser Roggenbrot).

Als Getränk eignet sich insbesondere trockener und spritziger Weisswein (kühl serviert) sowie Kräuter- oder schwarzer Tee.

Wie Sie Raclette-Käse aufbewahren

Kleinere Tafelrunden von 2-6 Personen werden einen halben Käselaib nicht vollständig aufbrauchen können. Kleine Reste können gut verpackt im Kühlschrank für 2-3 Wochen aufbewahrt werden. Größere Stücke von über einem Kilogramm können bis zu 8 Wochen gelagert werden. Deshalb lohnt es sich oft, einen halben Laib anzuschaffen und in mehreren Mahlzeiten zu konsumieren.

Selbstverständlich kann Raclettekäse auch tiefgefroren werden. Legen Sie beim nächsten Raclette den tiefgefrorenen Käse direkt in die Halterung Ihres Raclettegeräts. Die oberste Schicht schmilzt ebensogut wie im nicht-gefrorenen Zustand. Weniger geübte "Racleurs" ziehen diese Art der Zubereitung sogar vor, da der Käse während der gesamten Dauer der Mahlzeit kompakter bleibt.

Warum Raclette? Die Vorteile

Stöckli Twinboard im Einsatz

Einfache Zubereitung
In vielen Familien- und Freundeskreisen ist das Raclettieren sehr beliebt. Es passt immer und überall und ist einfach und schnell in der Zubereitung. Da gemeinsam am Tisch gekocht wird, bleibt Ihnen mehr Zeit für ihre Gäste und Sie können den Abend stressfrei genießen. Die kinderleichte Handhabung, gepaart mit einem kulinarischen Genuss, machen Raclette zu einem Erlebnis. Aus diesem Grund findet sich wohl kaum mehr ein Haushalt, welcher nicht über ein eigenes Raclettegerät verfügt, um sich mehrmals im Jahr in geselliger Atmosphäre dem Geschmack von aromatischem, geschmolzenem Käse hinzugeben.

Kulinarische Kompetenz
Raclette ist nicht nur schnell und einfach in der Zubereitung, es lässt sich auch stets neu variieren. Damit sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Frei nach Belieben und eigenem Geschmack kann der Käse individuell mit vielen verschiedenen Leckerbissen kombiniert und so, viele herrliche Rezepte ausprobiert werden.

Zusätzlich ist es ein leichtes, viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben, aber möglichweise auch mit Lebensmittelallergien oder strikten Überzeugungen, an einen Tisch zu versammeln. Raclette ist hier die optimale Lösung, jeden Gast satt und zufrieden zu bekommen. Egal ob Veganer, Vegetarier oder Personen mit Intolleranzen, beim Raclettieren ist für jeden etwas dabei!

Raclette wird übrigens auch in der warmen Jahreszeit immer beliebter - begleitet von frischem Salat oder Gemüse, z.B Pilze, Frühlingszwiebeln oder Spinat. Aber auch der frisch geschmolzene Käse auf Burgern ist ein Highlight. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für Anregungen besuche Sie doch gerne unsere Zutaten- oder Rezepte-Seite.

Gemütlichkeit
Das gemeinsame Raclette-Erlebnis mit Freunden und Familie bringt Gemütlichkeit und verbindet. Da sich das Raclettieren meist über mehrere Stunden hinzieht, bleibt viel Zeit, sich miteinander auszutauschen und zu plaudern. Damit ist das gemeinsame Kochen am Tisch sehr gesellig und bringt jede Menge Spaß. Raclette bedeutet kochen, braten und überbacken in gemütlicher Atmosphäre.



Pizza backen im Raclette-Grill?

leckere Pizza aus dem Raclette-Grill

Mit dem richtigen Gerät kein Problem! Der Schweizer Hersteller Stöckli hatte als Erster die Idee, Raclette-Grills mit einem zusätzlichen Heizstab für Unterhitze auszustatten. Damit werden die Pfännchen auch von unten erhizt. Das Ergebnis ist grandios und bei Kindern unglaublich beliebt! Sie können viele kleine unterschiedliche Pizzen backen. Einfach den Teig in pfännchengroße Stücke schneiden oder mit dem beiliegenden Teigausstecher portionieren. Anschießend den Teig in's Pfännchen legen und mit Tomatensauce, Pizzabelag und Käse belegen und backen. Dazu gibt es auch nützliches Zubehör wie Pfännchen aus Ton.

Tipp: Durch die Unterhitze kann man nicht nur Pizza, sondern auch Flammkuchen und kleine Küchlein, wie z.B. auch Apfelkuchen backen!

Weitere Informationen und Anregungen finden Sie auf unserer Seite Pizza-Raclette



Raclette im Sommer?

Raclette im Sommer auf dem Grill

Der Ursprung des Raclettes liegt in der Schweiz, in der das ganze Jahr über leckeres Raclette gegessen wird. Raclette im Sommer ist dort absolut normal. Warum sollten wir dieser Tradition also nicht folgen? So wie wir den Grill anzünden, benutzen die Schweizer ihren Raclette-Grill. Der Brat- und Fettgeruch bleibt draußen und man kann gemeinschaftlich ein leckeres Essen im Freien zu sich nehmen. Wir bieten Ihnen Raclette-Pfännchen für den Grill. Diese haben einen längeren Griff, damit sie ohne Probleme auf dem Grillrost abgelegt werden können.

Es ist einfach wunderbar herrlich, Raclette an lauen Sommerabenden auf der Terrasse oder dem Balkon zu genießen. Anders als im Winter, bei dem Raclette bevorzugt mit deftig würzigen Käse und einer Variation an Fleisch gegessen wird, sind im Sommer mildere Käsesorten und Beilagen wie frische Salate, viel Gemüse und Obst, sowie leichte Dips besonders beliebt. Passend dazu kann man einen kühlen Rosé oder Weißwein trinken, eine Flasche Bier genießen oder aber einen Cocktail schlürfen.

Zunehmende Verbreitung findet auch die Verwendung von geschmolzenem Raclette-Käse auf schmackhaften Burgern. Probieren Sie es aus - es schmeckt genauso gut wie im Winter!



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