Lexikon: Alpkäse

Schweizer Alpkäse ist ein nach der AOP, 'Appelation d‘Origine Protégée' geschützter Begriff. Ein Käse darf nur dann 'Alpkäse' genannt werden, wenn sowohl die Milcherzeugung, als auch die Verkäsung zu 100 % auf der Alp stattgefunden hat. Entgegen der weitverbreiteten Bezeichnung des 'Bergkäse', werden Alpkäse zudem nur in den Sommermonaten während der Sömmerung hergestellt.

Hierfür werden die Kühe zum Weiden auf die höher gelegenen Bergwiesen geführt. Dort befindet sich das Vieh fast ununterbrochen im freien und wird ausschließlich durch das sehr saftige und stark von würzigen Alpenkräutern durchsetzte Gras ernährt. Hierdurch erhalten echte Schweizer Alpkäse ihre besonders hohe Qualität und den für die jeweilige Region einzigartig würzigem Geschmack. Denn kein Alpenkäse schmeckt wie der andere. Die lokal anzutreffenden unterschiedlichen Kräuter auf den Alpenweiden sowie regional unterschiedlich tradierte Herstellungsverfahren, prägen sowohl das Aroma, die Farbe, den Reifegrad als auch die Härtestufe des Alpkäses.

Alpkäse enthält einen sehr viel höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sowie konjugierter Linolsäure als industriell hergestellter Käse oder auch die beliebten Talkäsesorten.

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