Lexikon: Mongolentopf

Ein Mongolentopf, auch Feuertopf genannt, besteht aus einem speziell geformten Metalltopf, selten auch aus Keramik, indem, ähnlich dem Brüh-, beziehungsweise dem Fleischfondue, verschiedene Gerichte in einer heißen Brühe gegart werden.

Wie beim Tatarenhut befindet sich im Standfuß des Metalltopfes eine Feuerschalle, ähnlich einem Rechaud, indem mit einer Brennpaste oder Spiritus die Brühe in der aufgesetzten Schale erhitzt und warmhält. In der Mitte der Schale ragt ein kleiner Zylinder auf, über den, wie bei einem Kamin, die Feuerschale im inneren des Mongolentopfes Luft ziehen kann.

Modernere Mongolentöpfe lassen sich auch mit Gas oder elektrisch betreiben.

Feuer-, bzw. Mogolentöpfe sind sehr weit in Ostasien verbreitet, vornehmlich jedoch in China, Taiwan, Korea, Vietnam, Thailand sowie Japan anzutreffen.

Entgegen der Bezeichnung 'Mogolentopf' sind Feuertöpfe und die Zubereitung von Brühfondues in der mongolischen Küche jedoch eher unbekannt. Deshalb wird in der Schweiz, wie auch in Frankreich die treffendere Bezeichnung 'chinesisches Fondue', bzw. 'Fondue chinoise' gebraucht, wenngleich das Gargerät, als Mongolentopf umschrieben wird.

Mongolen- bzw. Feuertöpfe werden traditionell in Südostasien zur Zubereitung dünner Scheiben Fleisch, von Fisch und Meeresfrüchten, aber auch von Gemüse, Pilzen und Teigtaschen verwendet.

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