Lexikon: Rechaud

Der Begriff 'Rechaud' stammt vom französischen Wort 'réchauffer' ab und bedeutet soviel, wie 'aufheizen' oder 'aufwärmen'. Ein Rechaud ist ein kleiner Tischbrenner für das Erhitzen und Warmhalten von Speisen. Rechauds funktionieren im Prinzip wie ein Stövchen zum Warmhalten von Tee oder anderen Warmgetränken. Es besteht aus einer feuerfesten Schale mit Standfuß, in der Regel aus Metall gefertigt, in die eine Brennpaste oder ein Brennspiritus gefüllt wird, um die Speisen über einer offenen Flamme zuzubereiten. In manchen Fällen wird Gas als Brennstoff verwendet, einige moderne Geräte sind elektrisch betrieben.

Rechauds sind an sich schon seit der Antike bekannt, damals wurden Sie jedoch mit glühenden Kohlen beheizt. Erst um 1800 herum verbreitete sich die Technik mittels eines Metallgefäßes in dem Petroleum oder Spiritus brennt, Speisen zu erwärmen und zu garen.

Rechauds werden bei der Zubereitung von Raclette, hauptsächlich aber von Fondues eingesetzt. Beim Anrichten von Käsefondue zum Beispiel, wird ein Caquelon auf das Rechaud gesetzt und der Käse langsam im Inneren des Caquelons erhitzt, bis dieser vollständig geschmolzen und für den Verzehr fertig ist.

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