Lexikon: Vacherin fribourgeois

Vacherin fribourgeois, auch unter dem Namen Freiburger Vacherin in Deutschland geläufiger, ist ein Halbhartkäse aus dem schweizerischen Kanton Freiburg. Der Name dieses Käses ist ein geschützter Begriff. Nur Käse der auf den Almen und in den Dörfern um das Kanton Freiburg hergestellt werden, dürfen sich auch Vacherin fribourgeois nennen.

Dieser Halbhartkäse wird ausschließlich aus thermisierter Rohmilch hergestellt. Seine Reifezeit beträgt mindestens siebzehn Wochen. Ein Käselaib wiegt durchschnittlich etwas zwischen 5 und 9 Kilogramm und hat einen Durchmesser von 30 bis zu 40 Zentimetern, bei einer variierende Höhe von 6 bis zu 9 Zentimetern. Sein Fettgehalt in der Trockenmasse beträgt mindestens 45 %.

Vacherin fribourgeois zeichnet sich durch einen milden Geschmack, begleitet von einem würzigen Charakter und seinem sehr zarten, leicht flüssigen Teig aus. Der Käseteig variiert zwischen einem elfenbeinfarbenen und blass gelblichen Teint. Dieser Schweizer Käse eignet sich aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes seines weichen Teigs bei knapp 48 °C und seiner mild-würzigen Geschmackstextur besonders gut für die Zubereitung von Fondue, bzw. Käsefondue.

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